Call for Papers: Panel “Knowing in a Nuclear Weapons World”
Open Conference of the ‘International Relations’ Section of the German Political Science Association (DVPW) — September 2026, Würzburg
VeSPoTec seeks to organize a panel at the upcoming Open Conference of the International Relations Section of the German Political Science Association (DVPW), which will take place in Würzburg from September 21 to 23, 2026. The aim of the panel is to bring together different perspectives on the epistemic processes through which nuclear power becomes politically effective—and to show that “knowing” itself represents a form of nuclear order formation.
We’re looking for theoretical and empirical contributions that understand knowledge production processes as a central component of nuclear (dis)order formation and examine how knowledge about nuclear policy is produced, legitimized, and challenged—and who is involved in this process. Please find more information in the full call for paper attached below.
Call for Paper (in German)
Call for Papers: “Knowing in a Nuclear Weapons World”
Panel im Rahmen der Offenen Tagung der Sektion Internationale Beziehungen der DVPW, 21.–23. September 2026, Würzburg
In einer Welt, in der Nuklearwaffen wieder an Relevanz gewonnen haben und zunehmend politische Ordnungs- und Sicherheitsvorstellungen sowie technologische Zukünfte prägen, stellt sich die Frage, wie Wissen über Nuklearwaffen entsteht, zirkuliert und politisch wirksam wird, mit neuer Dringlichkeit. Das geplante Panel „Knowing in a Nuclear Weapons World“ lädt Beiträge ein, die sich mit den vielfältigen Formen und Praktiken der Wissensproduktion rund um Nuklearwaffen befassen – sei es in politischen, wissenschaftlichen, medialen oder zivilgesellschaftlichen Kontexten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Wissen über Nuklearwaffen entsteht, welche epistemischen Autoritäten es prägen und wie alternative Wissensformen sichtbar gemacht oder marginalisiert werden. Insbesondere soll auch das Verhältnis von Wissen und Macht im Feld der Nuklearpolitik kritisch ausgelotet werden.
Wir interessieren uns für theoretische wie empirische Beiträge, die Wissensproduktionsprozesse als zentralen Bestandteil nuklearer (Un-)Ordnungsbildung begreifen und untersuchen, wie Wissen über Nuklearpolitik hergestellt, legitimiert und herausgefordert wird – und wer daran beteiligt ist. Mögliche Themen umfassen:
- Kritische, feministische und post-/dekoloniale Zugänge zur Nuklearpolitik, die Praktiken der Wissensproduktion beleuchten
- Prozesse der Übersetzung, Geheimhaltung oder Zirkulation nuklearen Wissens in politischen und öffentlichen Arenen
- der Umgang mit Unwissen, Unsicherheit und Ambivalenz in nuklearen Entscheidungsprozessen
- öffentliche Meinung, Diskursformationen und mediale Narrative als Wissensorte des Nuklearen
- Arbeiten zu öffentlicher Meinung, Diskursen und Repräsentationen von Nuklearwaffen
- Beiträge aus den Science and Technology Studies (STS) zu Technologien, Expertentum und Unsicherheit in nuklearen Zusammenhängen
Ziel des Panels ist es, unterschiedliche Perspektiven auf jene epistemische Prozesse zu bündeln, durch die das Nukleare politisch wirksam wird – und sichtbar zu machen, dass “knowing” selbst eine Form nuklearer Ordnungsbildung darstellt.
Die Frist zur Einreichung der Panel ist bereits am 15. Februar 2026. Daher bitten wir bei Interesse um zeitnahe Einreichung von Abstracts (max. 200 Wörter), Titel des Beitrags (max. 50 Wörter) sowie institutionelle Anbindung und offzielle Emailadresse bis Mittwoch, 11. Februar 2026 an carmen.wunderlich@uni-due.de. Die individuellen Beiträge können in englischer oder deutscher Sprache eingereicht werden. Panels können entweder komplett in deutscher oder komplett in englischer Sprache eingereicht werden – wird sind für beides offen, bitte teil mögliche Präferenzen mit.














Prof. Dr. Malte Göttsche
Dr. Irmgard Niemeyer
Prof. Dr. Ralph Rotte
Dr. Carmen Wunderlich
Dr. Ana de la Varga
Melanie Baumann
Dr. Leonardo Bandarra
Andreas Dürholt, M.A.
René Geiser, M.A.
Linda Ostermann, M.A.











